DZNE Magdeburg
Prof. Dr. Thomas Wolbers
Gruppenleiter der AG Altern, Kognition & Technologie
DZNE Magdeburg
Gruppenleiter der AG Altern, Kognition & Technologie
Alzheimer entwickelt sich oft über viele Jahre – lange bevor Gedächtnistests erste Auffälligkeiten zeigen. Wird die Erkrankung jedoch früh erkannt, eröffnen sich neue Chancen: für gezielte Vorsorge und perspektivisch für frühzeitige Therapien. Hier setzt die Forschung von Prof. Dr. Thomas Wolbers, Gruppenleiter der AG Altern, Kognition & Technologie, am DZNE-Standort Magdeburg an. Mit innovativen Virtual-Reality-Methoden erforscht er, wie sich Alzheimer bereits in sehr frühen Stadien sichtbar machen lässt. Lesen Sie hier den Artikel.
DZNE Tübingen
Arbeitsgruppe für Genombiologie neurodegenerativer Erkrankungen
Ashutosh Dhingra vom DZNE Tübingen erhielt im Jahr 2024 eine Förderung über 150.000 € für sein Projekt zur Erforschung der genetischen Ursachen der Parkinsonkrankheit, welches er gemeinsam mit Prof. Dr. Thomas Gasser durchführt. Nun erhält Ashutosh Dhingra eine weitere Förderung der Stiftung: In 2026 führt er mit dem Projekt „RAPiD-4Tau“ die Entwicklung eines Screening-Systems durch, das 4R-Tau-Ablagerungen modellierbar macht und damit die Grundlage für zukünftige Wirkstofftests schafft. Lesen Sie hier mehr.
DZNE Bonn
Leiterin der Klinischen Neuropsychologie an der Klinik für Alterspsychiatrie und Kognitive Störungen am Universitätsklinikum Bonn
„Erinnerungen machen uns zu dem, was wir sind“, sagt Dr. Dr. Cornelia McCormick. Sie erforscht, wie Vorstellungskraft und Gedächtnis zusammenhängen. Zwei ihrer innovativen Forschungsprojekte wurden von der DZNE-Stiftung ermöglicht: Um das Gedächtnis besser zu verstehen, erforschte sie, wie blinde Menschen und Menschen mit Aphantasie (also der Unfähigkeit, innere Bilder zu erzeugen) sich erinnern. Im Interview berichtet Dr. Dr. McCormick, warum diese Studien wichtig für die Erforschung von Demenzkrankheiten sind.
DZNE Rostock/Greifswald
Psychologin und Alumna des Innovative Minds Program
Dr. Iris Blotenberg entwickelte ein Programm zur Förderung von Hirngesundheit, erforschte Depressionen bei Demenzerkrankten und ist nun Mitgestalterin eines Forschungsprojekts zur Alzheimerdiagnostik am renommierten Brigham and Women's Hospital der Harvard Medical School. Ihre beeindruckende Karriere zeigt, wie eine gezielte Förderung insbesondere junge, hochbegabte Wissenschaftlerinnen stärken kann. Lesen Sie hier den Artikel über Dr. Iris Blotenberg.
DZNE Bonn
Neuroimmunologin und Alumna des Innovative Minds Program
Dr. Róisín McManus erhielt aufgrund ihrer herausragenden Forschungsideen bereits mehrere Förderungen der DZNE-Stiftung. Dank großzügiger Spenden an die DZNE-Stiftung konnte in 2025 ein weiteres Projekt aus dem Stiftungsfonds Deutsche Demenzhilfe gefördert werden: Für die Dauer von maximal 2 Jahren wird Dr. McManus gemeinsam mit Dr. Deborah Kronenberg-Versteeg die Rolle der durch Immunzellen im Gehirn (Mikroglia) vermittelten Entzündung beim Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit untersuchen. Die Förderung beträgt 150.000 €. Lesen Sie hier mehr über Dr. McManus' Erfolge.
DZNE Bonn
Wissenschaftler im Bereich Systemimmunologie und Geförderter des Innovative Minds Program
Dr. Jonas Schulte-Schrepping, Postdoktorand in der Forschungsgruppe von Prof. Joachim Schultze und seit 2017 am Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) tätig, hat den Otto-Westphal-Promotionspreis 2024 der Deutschen Gesellschaft für Immunologie für seine Erkenntnisse zum Verständnis der systemischen Immunantwort bei COVID-19 erhalten. Jetzt forscht er im Rahmen des Innovative Minds Program der DZNE-Stiftung. Lesen Sie hier mehr über das Projekt von Dr. Schulte-Schrepping.
DZNE München
Neurowissenschaftlerin und Alumna des Innovative Minds Program
2021/2022 wurde Dr. Qihui Zhou als Postdoc mit dem Innovative Minds Program der DZNE-Stiftung gefördert – dem Programm, das jungen, innovativen Forschenden die Möglichkeit gibt, das erste eigene Forschungsprojekt auf die Beine zu stellen. Nach der Initialförderung durch die DZNE-Stiftung konnte die Neurowissenschaftlerin einen großen Erfolg feiern: Für ihr Innovative Minds Program-Projekt erhielt sie als Anschlussförderung den „Starting Grant“ des Europäischen Forschungsrats in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro. Dr. Zhou forscht zu Krankheitsmechanismen der Amyotrophen Lateralsklerose (ALS) und der Frontotemporalen Demenz (FTD) und will den Weg für bessere Behandlungsmethoden bereiten. Lesen Sie hier mehr über Dr. Zhou und ihre Forschungsprojekte.
Juniorprofessorin für Circuit Biology of CNS Neoplasia an der Universität Bonn
ehemalige Postdoc am DZNE Bonn und Alumna des Innovative Minds Program
Prof. Dr. Stefanie Poll arbeitete von 2017 – 2021 als Postdoc am DZNE in Bonn. Im Jahr 2020 erhielt sie für ihren Forschungsansatz eine Anschubfinanzierung von 10.000 € aus dem Innovative Minds Program der DZNE-Stiftung. In ihrem Projekt beleuchtete sie eine spezielle Versorgungsstraße des Hippocampus, um Lern- und Gedächtnisprozesse zu entschlüsseln. Seit Ende 2021 ist Stefanie Poll Juniorprofessorin und leitet an der Uniklinik Bonn ihre eigene Forschungsgruppe. Erfahren Sie im Gespräch mit Prof. Poll, welche Auswirkungen das Innovative Minds Program der DZNE-Stiftung auf ihre Karriere hatte.
Bildnachweise:
Porträt Dr. Cornelia McCormick: Fotostudio Bruder / Armin Höhner
Porträt Dr. Iris Blotenberg: Maria Herzog
Porträt Dr. Róisín McManus: DZNE/Kurda
Porträt Dr. Jonas Schulte-Schrepping: Marie Höltje
Porträt Dr. Qihui Zhou: DZNE/Frommann
Porträt Prof. Dr. Stefanie Poll: DZNE/Kurda