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Claudia von Arnim

Interview

Dipl. Volkswirtin, seit 2018 Mitglied im Stiftungsrat

Frau von Arnim, was hat Sie persönlich motiviert, sich im Gremium der DZNE-Stiftung zu engagieren?

Als der damalige wissenschaftliche Vorstandsvorsitzende Prof. Pierluigi Nicotera mir die Chance gab, die Vortragsserie „Music & Brain“ mit auf den Weg zu bringen, haben wir uns schon über die Idee einer Stiftung zwecks zusätzlicher Finanzierung unterhalten. Ich fühle mich geehrt, in den Stiftungsrat berufen worden zu sein, weil ich größten Respekt vor den Forschungsleistungen der Profis auf dem Gebiet der neurodegenerativen Erkrankungen habe und bei jeder Gremiensitzung dazulerne.

Warum ist die Arbeit dieser Stiftung so wichtig?

Es erscheint mir vorrangig, Demenzerkrankungen aus der Tabuzone zu holen. Es braucht ein Problembewusstsein in der Gesellschaft für die Häufigkeit und Intensität von z.B. Alzheimer, ALS oder Parkinson. Nur so lassen sich größere Forschungsmittel einwerben, die dringend gebraucht werden, um Prophylaxe-Strategien und Therapien zu entwickeln. Neurodegenerative Erkrankungen gehen uns alle an, jeden kann es treffen – sei es als Patient oder als betreuender Angehöriger. Daher brauchen wir dringend Lösungen und zusätzliche Mittel für Forschung. Je mehr geforscht wird, umso eher werden wirksame Therapien zur Verfügung stehen.