Wissenschaftlicher Vorstand des DZNE und Vorsitzender des Stiftungskuratoriums
Prof. Dr. Joachim L. Schultze
"Wir brauchen visionäre Spender, die gemeinsam mit uns neue Wege beschreiten und die Zukunft der Neuroforschung gestalten wollen."
Wissenschaftlicher Vorstand des DZNE und Vorsitzender des Stiftungskuratoriums
"Wir brauchen visionäre Spender, die gemeinsam mit uns neue Wege beschreiten und die Zukunft der Neuroforschung gestalten wollen."
Herr Prof. Schultze, welchen Stellenwert hat die DZNE-Stiftung für die Forschung am DZNE?
Die DZNE-Stiftung ist ein unverzichtbarer Motor für unsere Forschung gegen Demenz, Parkinson und ALS. Sie ermöglicht es uns, visionäre Projekte zu realisieren, die neue Wege gehen und innovative Technologien einsetzen. Besonders wichtig ist dabei der Schwerpunkt auf Prävention und interventioneller Prävention, um neurodegenerative Erkrankungen frühzeitig zu erkennen und ihren Ausbruch möglichst lange zu verzögern. Daneben erforschen und erproben wir am DZNE auch völlig neuartige Ansätze für frühe Therapien sowie moderne Versorgungsmodelle. Ohne die Unterstützung unserer Stiftungspartner, zu denen natürlich auch die DZNE-Stiftung zählt, könnten wir diese zukunftsweisenden Ansätze nicht entwickeln.
Wie kann es gelingen, den größten Herausforderungen rund um Demenz, Parkinson und ALS zu begegnen?
Gesellschaftlich stehen wir vor der Herausforderung, die steigende Zahl von Betroffenen mit Verständnis, Unterstützung und passgenauen Angeboten zu begleiten. Wissenschaftlich sind der frühe und präzise Nachweis von Risikofaktoren sowie die Entwicklung wirksamer Präventionsmaßnahmen zentrale Herausforderungen. Um dies zu erreichen, müssen wir modernste Technologien wie Künstliche Intelligenz und Digital Health nutzen und eine völlig neue Art von Forschung betreiben, die interventionelle Prävention ermöglicht und neuartige frühe Therapien sowie innovative Versorgungsansätze erprobt.
In welche Bereiche muss das DZNE mehr investieren, um insbesondere die Herausforderungen rund um Demenz in den Griff zu bekommen?
Neben der Erforschung der Ursachen und neuen Therapien braucht es insbesondere mehr Investitionen in die Prävention – das heißt, in Strategien und Interventionen, die bereits vor dem Ausbruch der Erkrankung ansetzen. Wir müssen digitale Technologien und KI-Systeme weiterentwickeln, um Betroffene mit erhöhtem Risiko frühzeitig zu identifizieren und mit innovativen Präventivmaßnahmen zu unterstützen. Ebenso wichtig ist die Förderung neuartiger Ansätze für frühe Therapien und die Erprobung moderner Versorgungsmodelle. Nur mit visionären Projekten und engagierten, zukunftsorientierten Förderern können wir diese ambitionierten Ziele erreichen.
Wie tragen Spenden dazu bei, diese ambitionierten Ziele zu erreichen?
Sehr! Wir brauchen visionäre Spender, die gemeinsam mit uns neue Wege beschreiten und die Zukunft der Neuroforschung gestalten wollen. Ihre Unterstützung macht es möglich, modernste Technologien und innovative Konzepte einzusetzen, um Menschen mit Risiko für neurodegenerative Erkrankungen früher zu erkennen und durch wirkungsvolle Prävention zu helfen. Zudem ermöglichen Sie es uns, völlig neuartige Therapie- und Versorgungsansätze zu erforschen und umzusetzen. Spenden leisten somit einen entscheidenden Beitrag für eine gesündere Gesellschaft – dafür danken wir allen, die unsere Arbeit unterstützen, von Herzen.