Entdecken Sie die verschiedenen Bereiche, denen Sie Ihre Spende an die DZNE-Stiftung zuordnen können.
Weltweit führend in der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen
Das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist eines der weltweit führenden Forschungszentren zur Erforschung von Demenz, Parkinson, ALS und verwandten Erkrankungen. Mehr als 1.000 Forschende arbeiten an zehn Standorten in Deutschland – in Berlin, Bonn/Köln, Dresden, Göttingen, Magdeburg, München, Rostock/Greifswald, Tübingen, Ulm und Witten – daran, die Ursachen dieser Krankheiten zu verstehen und neue Ansätze für Prävention, Diagnose und Therapie zu entwickeln.
Das DZNE ist eines von acht Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung, die vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt eingerichtet wurden, um die häufigsten Volkskrankheiten gezielt zu bekämpfen. Gleichzeitig gehört es zu den 18 Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft – der größten Wissenschaftsorganisation Deutschlands.
Gründung & Leitung
Das DZNE wurde 2009 gegründet. Gründungsdirektor ist Prof. Pierluigi Nicotera, der das Zentrum über viele Jahre als wissenschaftlicher Vorstand aufgebaut und international positioniert hat. Heute wird das DZNE von Prof. Joachim L. Schultze geleitet, der die Weiterentwicklung der Forschung und die internationale Vernetzung des DZNE strategisch vorantreibt.
Forschung auf internationalem Spitzenniveau
Das DZNE gilt als das größte Forschungszentrum in Europa mit Fokus auf neurodegenerative Erkrankungen. Seine besondere Stärke liegt in der engen Zusammenarbeit über Disziplinen und Ländergrenzen hinweg. Forschende kooperieren mit Universitäten, Kliniken und wissenschaftlichen Einrichtungen weltweit, um Erkenntnisse schneller zu gewinnen und in die Anwendung zu bringen.
Vernetzte Forschung
Am DZNE arbeiten unterschiedliche Forschungsbereiche eng zusammen – von der Grundlagenforschung über klinische Studien bis hin zu Populations- und Versorgungsforschung. Erkenntnisse aus dem Labor, aus Studien mit Patientinnen und Patienten sowie aus der Versorgung im Alltag werden systematisch miteinander verknüpft und weiterentwickelt.
So gelangen neue Ansätze schneller in die Anwendung – und Erfahrungen aus der Praxis fließen direkt in die Forschung zurück. Mehr dazu in unserem Artikel zur vernetzten Forschung.
Finanzierung
Die Arbeit des DZNE wird überwiegend durch öffentliche Mittel finanziert: Der Bund trägt den größten Anteil, ergänzt durch die jeweiligen Bundesländer, in denen die zehn Standorte ihren Sitz haben. Diese Finanzierung bildet die Grundlage für langfristige und stabile Forschung.
Gleichzeitig können viele vielversprechende Forschungsansätze bislang nicht umgesetzt werden.
Mehr Forschung dank Spenden und Zustiftungen
Zusätzliche Mittel wie private Spenden oder Zustiftungen eröffnen entscheidende Spielräume für innovative Projekte. Am DZNE entwickeln Forschende kontinuierlich neue, herausragende Projektideen. Spenden setzen genau dort an, wo öffentliche Mittel an Grenzen stoßen: Sie ermöglichen es, jedes Jahr bis zu zehn zusätzliche Forschungsprojekte zu Demenz, Parkinson und ALS zu starten. Zugleich versetzen Spenden unsere Forschenden in die Lage, schnell auf neue Entwicklungen in der Forschung reagieren und daran anknüpfen zu können.
Spenden aus der Bevölkerung tragen in bedeutsamer Weise dazu bei, neurodegenerative Krankheiten wie Demenz, Parkinson und ALS endlich heilbar zu machen.
Wie wird am DZNE geforscht? Erfahren Sie, was translationale Forschung bedeutet.
Im Jahr 2026 fördert die DZNE-Stiftung neun zusätzliche Forschungsprojekte am DZNE.